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Himbeere in der Pflanzenheilkunde: Was sagt die Wissenschaft?

Himbeere

Botanische Beschreibung und Herkunft

    Die Himbeere (Rubus idaeus) ist ein hoher Strauch, der bevorzugt in Wäldern, auf Holzschlägen, Lichtungen sowie an sonnenbeschienenen Hängen wächst. Darüber hinaus wird sie seit jeher auch in Gärten kultiviert. In der Antiken Apotheke galt die Himbeere als wertvolle Heil- und Nutzpflanze.


    Die Blütezeit erstreckt sich über Mai und Juni, während die Früchte von Juli bis September reifen. Die Blätter werden im Mai und Juni gesammelt, die roten Früchte erst im vollreifen Zustand. Besonders Waldhimbeeren zeichnen sich durch ihren intensiven Duft sowie ihren saftigen und süßen Geschmack aus.


Himbeerblätter – Anwendung in der Antiken Apotheke

    Ein Tee aus den Blättern der Himbeere wird traditionell zwei- bis dreimal täglich getrunken. In der Antiken Apotheke schätzte man ihn wegen seiner vielseitigen Wirkungen:

  • Linderung von Darmentzündungen

  • Bändigung von Durchfall und Ruhr

  • Stillung und Reinigung des Blutes

  • Regulierung der Menstruation

  • Förderung des Schwitzens

  • Heilung von Hauterkrankungen

  • Bekämpfung von Katarrh

    Frische, zerquetschte Himbeerblätter wurden äußerlich auf schmerzende Körperstellen aufgelegt, um Schmerzen zu lindern.


Himbeere und Frauenheilkunde

    Besonders in der Frauenheilkunde hatte die Himbeere in der Antiken Apotheke einen hohen Stellenwert. Chinesische Frauen schätzten den Himbeerblättertee während der Schwangerschaft, da er Fehlgeburten verhindern und Beschwerden während Schwangerschaft und Geburt lindern soll.
Auch bei starker Menstruation wird der Tee empfohlen, wobei die Einnahme bereits etwa eine Woche vor Beginn erfolgen sollte. In den Wechseljahren und bei Nervenanspannung kombinierte man die Himbeere häufig mit Lindenblüten.


Die Früchte der Himbeere – Nährstoffe und Wirkung

    Die Früchte der Himbeere besitzen nicht nur einen hervorragenden Geschmack, sondern enthalten zahlreiche Mineralstoffe sowie Vitamin A und C. In der Antiken Apotheke stellte man aus ihnen Himbeersaft her, der insbesondere bei Fieberkrankheiten eingesetzt wurde.
Himbeersaft stärkt das Herz und kräftigt den gesamten Organismus. Mit Wein- oder Apfelessig vermischt entsteht Himbeeressig, dem fiebersenkende und herzstärkende Eigenschaften zugeschrieben werden.


Himbeere als Bestandteil heilender Diäten

    In der Antiken Apotheke gehörten Himbeeren zur empfohlenen Diät für Menschen mit Magen-, Nieren-, Zucker- und Rheumaerkrankungen. Ihre bekömmlichen Früchte und der vielseitig einsetzbare Saft machten die Himbeere zu einer unverzichtbaren Heilpflanze mit hohem ernährungsphysiologischem und therapeutischem Wert.


    Die Himbeere nimmt in der Antiken Apotheke eine bedeutende Rolle ein – sowohl als Heilpflanze mit breitem Anwendungsspektrum als auch als nährstoffreiche Frucht zur Stärkung des gesamten Organismus.

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