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Sekanjabin im Persischen Mittelalter: Über 1200 Rezepturen mit Essig, Honig und Heilpflanzen

 

Mittelalterliche Blüte: Oxymel und Sekanjabin in Persien

    Im mittelalterlichen Persien – während der islamischen Blütezeit – erlebte das Getränk Oxymel, im Persischen als Sekanjabin bekannt, seine größte Verbreitung und Verfeinerung. Bedeutende Ärzte wie Avicenna (Ibn Sina) und Razi (Rhazes) beschrieben es detailliert in ihren Werken, darunter dem berühmten Kanon der Medizin.

    Oxymel/Sekanjabin war mehr als nur ein Heilmittel: Es diente als Arzneiträger, zur Modifikation anderer Arzneien und als beliebtes Erfrischungsgetränk. In den persischen Handschriften sind über 1200 Rezepturen dokumentiert – eine Vielfalt, die die kreative Pharmazie und die klinische Praxis dieser Epoche widerspiegelt.

Medizinische Funktionen

  • Therapeutisch: Abführend, schleimlösend, fiebersenkend, leberstärkend.
  • Modifikator: Milderte Nebenwirkungen von Arzneien wie Asa foetida oder Mango.
  • Adjuvans: Verstärkte die Wirkung vieler Heilpflanzenextrakte.
  • Getränk: Sekanjabin wurde gekühlt serviert, teils mit Minze oder Gurke, und war bis heute ein beliebter Sommer-Sirup.

Oxymel und Sekanjabin in Persien – Rezepturen & Zubereitung

    Ausgewählte Rezepturen aus persischen Handschriften (Avicenna, Razi u. a.) und ein praxisnahes Grundrezept für Sekanjabin/Oxymel. Mengenangaben und Arbeitsschritte wurden aus den Quellen übernommen, redaktionell minimal vereinheitlicht.

Grundbegriffe A-P